Weil es etwas mit uns macht... in Ansbach: Gesprächsabend im Behringersaal


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Ein Abend für Erinnerung, Austausch und leise, starke Geschichten
Am 29. Oktober 2026 öffnet der Behringersaal im Behringerhof in Ansbach einen geschützten Raum für ein Thema, das viele Familien bis heute begleitet: die NS-„Euthanasie“ und ihre Folgen über Generationen hinweg. Der Gesprächsabend richtet sich an Angehörige, Interessierte und Suchende, die Fragen stellen, zuhören und Erfahrungen teilen möchten. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr, Einlass ist ab 18:30 Uhr. ([tourismus-ansbach.de](https://www.tourismus-ansbach.de/detail/id%3D6a4579843e26d7072ae61fe7))
Wenn Schweigen in Familien nachwirkt
Der Abend greift jene Spuren auf, die Gewaltgeschichte in Familien hinterlässt: unbeantwortete Fragen, Unsicherheit, Scham, Trauer, Wut und Schuldgefühle. Genau hier setzt das Format an. Es schafft eine Gesprächsatmosphäre, in der Erinnerung nicht abstrakt bleibt, sondern persönlich und nah wird. Die NS-Forschungsstelle des Bezirks Mittelfranken versteht sich dabei als Anlaufstelle für Angehörige und bietet Unterstützung bei Recherchen an. ([tourismus-ansbach.de](https://www.tourismus-ansbach.de/detail/id%3D6a4579843e26d7072ae61fe7))
Fachliche Einordnung mit historischer Tiefe
Mit dabei ist Dr. Sibylle von Tiedemann von der Gedenkinitiative für die NS-„Euthanasie“-Opfer in München. Der Bezirk Mittelfranken arbeitet über seine Forschungsstelle die Geschichte des Bezirks im Nationalsozialismus sowie die der Heil- und Pflegeanstalten Erlangen und Ansbach auf. Die Veranstaltung steht damit auf einer klaren fachlichen und erinnerungskulturellen Grundlage. ([tourismus-ansbach.de](https://www.tourismus-ansbach.de/detail/id%3D6a4579843e26d7072ae61fe7))
Ein Ort, der Gespräch zulässt
Der Behringersaal im Behringerhof liegt am Johann-Sebastian-Bach-Platz 5 in 91522 Ansbach. Die Veranstaltung findet in einem Innenraum statt und ist damit unabhängig vom Wetter angenehm planbar. Die offizielle Ansbach-Seite verortet den Termin direkt im Veranstaltungsumfeld der Stadt und nennt den Einlass sowie den Zeitrahmen transparent. ([tourismus-ansbach.de](https://www.tourismus-ansbach.de/detail/id%3D6a4579843e26d7072ae61fe7))
Warum dieser Abend berührt
Hier geht es nicht um große Effekte, sondern um Haltung, Zuhören und die Kraft der Erinnerung. Der Gesprächsabend verbindet historische Verantwortung mit persönlicher Erfahrung und macht deutlich, wie sehr NS-Verbrechen bis heute in Familiengeschichten hineinwirken. Wer sich für Gedenkkultur, historische Aufarbeitung und sensible Gesprächsformate interessiert, erlebt hier ein konzentriertes, ernstes und zugleich zugewandtes Veranstaltungserlebnis. ([bezirk-mittelfranken.de](https://www.bezirk-mittelfranken.de/kultur-heimat/bezirksheimatpflege/forschungsstelle-bezirk-im-nationalsozialismus.html))
Fazit
Dieser Gesprächsabend in Ansbach bietet einen geschützten Rahmen für Fragen, Austausch und Erinnerung. Besucherinnen und Besucher erwarten historische Einordnung, persönliche Perspektiven und ein Abend, der lange nachklingt. Wer sich mit der NS-„Euthanasie“ und ihren Folgen auseinandersetzen möchte, sollte diesen Termin live erleben. ([tourismus-ansbach.de](https://www.tourismus-ansbach.de/detail/id%3D6a4579843e26d7072ae61fe7))
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