Spiritus Mundi 2.0 in St. Gumbertus: Licht und Raumklang in Ansbach erleben


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Spiritus Mundi 2.0: Ein begehbarer Klang- und Lichtraum in St. Gumbertus
Mit Spiritus Mundi 2.0 verwandelt sich St. Gumbertus in Ansbach in einen atmosphärisch dichten Ort der zeitgenössischen Installation. Die Kirchenarchitektur wird zum Resonanzraum für Ambisonics-Raumklang, Projektionen und wechselnde Lichtbilder, die Innenraum und Fassade in ein vielschichtiges Kunsterlebnis überführen.
Raumklang trifft Sakralraum
Im Inneren umhüllt eine räumlich gedachte Audiotextur die Besuchenden von allen Seiten. Die akustische Bewegung lenkt die Wahrnehmung, verschiebt Perspektiven und erzeugt jene seltene Form ästhetischer Erfahrung, in der Hören und Sehen untrennbar zusammenfallen. Der Kirchenraum wird nicht nur betrachtet, sondern körperlich durchschritten.
Projektion als lebendige Bildsprache
Parallel dazu setzen Projektionen den Raum in Bewegung. Außen wird die Fassade selbst zur Leinwand, innen entfalten Licht und Bild eine poetische Gegenwart. Diese Wechselwirkung aus Architektur, Projektion und Raumklang schafft eine Installation, die sich zwischen spiritueller Aura und medialer Gegenwart bewegt.
Frei begehbar und offen erlebbar
Besonders reizvoll ist die Offenheit des Formats: Besucherinnen und Besucher können jederzeit kommen und gehen, sich frei im Raum bewegen und die Arbeit aus wechselnden Hörpositionen erleben. Genau daraus entsteht die Stärke dieser Ausstellung im erweiterten Sinn: kein starres Betrachten, sondern ein lebendiger Dialog zwischen Werk, Raum und Publikum.
Kunsthistorischer Kontext und kuratorische Idee
Das Projekt verbindet sakrale Architektur mit zeitgenössischer Medienkunst, Rauminszenierung und klangbasierter Wahrnehmung. In dieser Form knüpft es an aktuelle Diskurse der Installation, der immersiven Kunst und der interdisziplinären Kuratierung an. Genannt werden Luca Dünkel für die Fassadenprojektion, Lena Staritz für die Projektion innen, Stefan Kammerer für die Audiotextur sowie Christian Barta und Christian Schoen für das Gesamtkonzept.
Warum sich der Besuch lohnt
Spiritus Mundi 2.0 verspricht keine bloße Vorführung, sondern eine intensive ästhetische Erfahrung zwischen Klang, Licht und Architektur. Wer Kunst als Raumereignis, Wahrnehmungsexperiment und kulturelle Bildung versteht, sollte diese Arbeit live erleben. Der Besuch eröffnet neue Sichtweisen auf die Möglichkeiten von Kirche, Stadt und zeitgenössischer Kunst.
Offizielle Kanäle von Spiritus Mundi:
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- Website: https://www.spiritus-mundi.de/










