30. LesArt Ansbach: Ein Literaturfestival voller Stimmen und neuer Perspektiven


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30. LesArt Ansbach: Literatur als lebendige Begegnung
Vom 8. bis 15. November 2026 verwandelt die 30. LesArt Ansbach die Stadt in einen Treffpunkt für zeitgenössische Literatur. Das traditionsreiche Literaturfest bringt renommierte Autorinnen und Autoren, literarische Neuentdeckungen und ein neugieriges Publikum zusammen.
Ein Jubiläum für die Gegenwartsliteratur
Seit 1997 steht LesArt für hochwertige Literatur auf den Punkt gebracht. Zum 30. Jubiläum widmet sich das Festival unter anderem den Themen Liebe, Beziehungen, psychologische Fragen und gesellschaftliche Wirklichkeit. Lesungen und Bühnengespräche eröffnen unterschiedliche Zugänge zu Romanen, Sachbüchern und literarischen Debatten.
Stimmen, Texte und Gespräche
Zu den angekündigten Gästen zählen Ruth-Maria Thomas, Helga Schubert, Lukas Rietzschel, Thomas Hettche, Konstantin Richter, Vera Zischke, Iryna Fingerova und Leon Engler. Ihre Bücher verbinden persönliche Erfahrungen mit größeren Fragen nach Herkunft, Identität, Gesellschaft und menschlichen Beziehungen.
Die Eröffnung gestaltet Ruth-Maria Thomas mit ihrem Roman Die zweitgrößte Liebe. Helga Schubert liest aus Die Woche danach, Lukas Rietzschel stellt Mit der Faust in die Welt schlagen beziehungsweise seine aktuelle literarische Arbeit vor, während Thomas Hettche sein Werk Liebe präsentiert. Weitere Programmpunkte widmen sich Konstantin Richters Dreihundert Männer, Leon Englers Botanik des Wahnsinns sowie dem literarischen Nachlass und der Bedeutung Ilse Aichingers.
Lesungs-Atmosphäre in Ansbach
Die LesArt lebt von der unmittelbaren Autor-Begegnung. Eine Stimme, die den Rhythmus eines Textes hörbar macht, eine konzentrierte Zuhörerschaft und das anschließende Gespräch schaffen ein literarisches Erlebnis jenseits des stillen Lesens. In dieser intimen Atmosphäre wird Sprachkunst nicht nur analysiert, sondern körperlich erfahrbar.
Literaturfest mit kultureller Weite
Das Festival reicht über klassische Lesungen hinaus. Eine literarische Exkursion, Schullesungen und eine Ausstellung zu nominierten Büchern des Deutschen Jugendliteraturpreises erweitern das Programm. Damit verbindet LesArt literarische Qualität mit Leseförderung, kulturellem Diskurs und unterschiedlichen Generationen des Publikums.
Fazit
Die 30. LesArt Ansbach lädt dazu ein, Literatur als gemeinschaftliches Ereignis zu erleben: konzentriert, überraschend und offen für neue Perspektiven. Wer Gegenwartsliteratur nicht nur lesen, sondern Autorinnen und Autoren im direkten Austausch begegnen möchte, findet in Ansbach ein vielseitiges Literaturfestival mit besonderer Atmosphäre.
Offizielle Kanäle von LesArt Ansbach:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://www.kulturforum-ansbach.de/literatur/lesart
- Veranstalter: https://www.ansbach.de/









