Featured image for news: Regionalliga Bayern: späte Entscheidung
3 Min. Lesezeit

Regionalliga Bayern: späte Entscheidung

Last-Minute-Sieg in Bayreuth: Unterhaching gewinnt 3:2 und setzt Signal im Aufstiegsrennen

Die SpVgg Unterhaching hat am 31. Spieltag der Regionalliga Bayern bei der SpVgg Bayreuth mit 3:2 (2:1) gewonnen. In einer Partie mit drei Standard-Toren und einem späten Knockout setzte Alexander Winkler in der 90.+8 Minute den Schlusspunkt – und sicherte dem Aufstiegsaspiranten drei Punkte, die im Saisonendspurt besonders schwer wiegen.

Bayreuth wiederum verpasste es, den zwischenzeitlichen Ausgleich zu vergolden. In der Tabelle bleibt die Spielvereinigung mit 37 Punkten auf Rang zwölf; das Polster auf die Abstiegsränge beträgt neun Zähler.

Bayreuth startet mit Wucht – Unterhaching dreht das Spiel vor der Pause

Bayreuth erwischte den deutlich besseren Auftakt und ging früh in Führung: In der 4. Minute landete eine Ecke bei Deniz Koc, der im Strafraum an den Ball kam und zum 1:0 einschob. Die Szene passte zur Anfangsphase: Bayreuth wirkte griffig, Unterhaching brauchte einige Minuten, um Zugriff zu bekommen.

Mit zunehmender Spielzeit stabilisierte sich der Gast – und kam über eine Schlüsselszene zurück. Nach einem Handspiel von Alexander Seidel entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß, Jeroen Krupa verwandelte in der 26. Minute sicher zum 1:1. Unterhaching gewann dadurch nicht nur Ruhe, sondern auch Kontrolle über die Standardsituationen: Kurz vor der Pause fiel die Führung erneut nach einem ruhenden Ball. Manuel Stiefler köpfte eine Ecke in der 45. Minute zum 2:1 ein.

Dass Unterhaching das Spiel zur Halbzeit gedreht hatte, war auch Ausdruck einer klaren Linie: In einem engen Auswärtsspiel wurden die wenigen, klar strukturierten Momente – Elfmeter und Eckball – maximal genutzt.

Bucher kontert Unterhachings Standardstärke mit einem Traum-Volley

Nach dem Seitenwechsel meldete sich Bayreuth zurück – und wieder war ein Eckball der Ausgangspunkt. Unterhachings Defensive klärte zunächst nach vorne, doch Leon Bucher schaltete am schnellsten: Aus rund 25 Metern nahm er den Abpraller direkt und traf per Volley zum 2:2.

Winkler trifft in der 90.+8 – Unterhaching belohnt sich spät

Lange deutete vieles darauf hin, dass beide Teams nach dem 2:2 keinen entscheidenden Durchbruch mehr erzwingen würden. Bayreuth hielt dagegen, Unterhaching suchte geduldig die Lücken – bis zur Nachspielzeit. In der 90.+8 Minute traf Alexander Winkler zum 3:2 und entschied damit eine Begegnung, die bis zum Schluss offen geblieben war.

Für Unterhaching ist dieser späte Sieg mehr als nur ein weiterer Dreier: Solche Spiele, in denen ein Favorit Rückschläge wegsteckt, nach dem Ausgleich nicht einbricht und dennoch die letzte Aktion bekommt, sind oft die Partien, die in einem Aufstiegsrennen den Unterschied machen. Bayreuth dagegen blieb trotz starker Phasen ohne Ertrag – und wird sich vor allem ärgern, dass gleich mehrere Standard-Situationen am Ende spielentscheidend wurden.

Veröffentlicht:

Häufig gestellte Fragen